Ich habe auf meinem Notebook parallel Windows XP und openSUSE Linux betrieben. Das openSUSE Linux habe ich zwischenzeitlich per zypper dist-upgrade von 10.4 auf 11.0 und dann auf 11.1 upgegradet.
Die Partitionierung war wie folgt:
Da meine Frau nun das Notebook übernimmt, wollte ich das Linux inkl. Grub Bootloader entfernen und SDA1 über die komplette Platte vergrößen. Zunächst wollte ich allerdings den Grub Bootloader löschen, damit direkt Windows XP gestartet wird. Da der Grub Bootloader im MBR liegt, bietet es sich an per fixmbr den Windows Standard MBR wiederherzustellen. Eine Wiederherstellung des ursprünglichen MBRs über den openSUSE YAST funktioniere (warum auch immer) nicht!
Der Aufruf von fixmbr aus der Recovery Console fixte den MBR (Master Boot Record) nicht! Stattdessen befand sich weiterhin der Grub Bootloader darin! fixmbr erzeugte aber auch keine Fehlermeldung, der man entnehmen konnte, dass der Grub Bootloader nicht gelöscht wurde.
openSUSE hatte für den Grub Bootloader SDA4 auf aktiv gesetzt. fixmbr erstellt aber nur dann einen neuen MBR, wenn die Windows Partition aktiv ist. Deshalb in Windows XP die Systemsteuerung öffnen und dort auf Verwaltung klicken. Hier dann die Computerverwaltung starten und in dem sich öffnenden Fenster Datenträgerverwaltung auswählen. Rechts wird die Festplatte mit allen Partitionen angezeigt. Die Windows Partition (C:) per rechter Maustaste anklicken und in dem sich öffnenden Menü "Partition als aktiv markieren" auswählen.
Danach kann erneut die Recovery Console per Boot der Windows XP CD gestartet werden. Der erneute Aufruf von fixmbr funktionierte nun und entfernte den nicht mehr benötigten Grub Bootloader.
Bei der Benutzung von fixmbr darauf achten, dass die Windows Partition aktiv ist.
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